anno 1237

Staaken wurde erstmals am 26.3.1273 urkundlich erwähnt. Seit 738 Jahren hat das kleine Dorf viel, heute ist es Teil von Spandau und somit von Berlin. Hier nun ein kleiner Abriss von über 700 Jahren Staaken.

26.3.1273

Erste urkundliche Erwähnung Saakens.

Ritter Heinrich und Arnold von Döberitz übertragen dem Staakener Benediktinerkloster acht Hufe im Dorf Staaken.

13.9.1295

Spandauer Bürgerkaufen Heinrich von Bredow das Dorf Staaken ab.

13.8.1320

Herzog Rudolf von Sachsen bestätigt den Spandauern, dass die Staakener Zollfreiheit genießen.

1336

Spandauer Ratsherren schließen mit Staakener Bauern einen Vergleich wegen einer Lehmgrube. Diese Grube wird jedoch schon 1232 in der Spandauer Stadturkunde erwähnt.

24.5.1420

Der Rat von Spandau tauscht Grundstücke des "Hospitals zum Heiligen Geist" im Dorf Seegefeld gegen 12 Hufen die dem Spandauer Marienkloster im Kämmerdorf Staaken gehörten.

1436-1438

Bau der Dorfkirche Staaken

1558

Die Staakener Kirchenvorsteher Borcherd Bernd und Jacob Wend lassen den Glockenturm von Böldicke auf dem Stresow bauen.

26.7.1626

Kurfürst Georg Wilhelm befiehlt die Verstärkung der Stadtbefestigungsanlagen. Zu den Arbeiten mußten Kämmerei und Bürgerschaft Pferde, Wagen, Karren stellen und den Teichgräbern und Zimmerleuten Lohn zu zahlen. Auch die Bewohnter des Stresow und des Dorfes Staaken mussten bei den Arbeitern helfen.

1681

Bau eines Küster- und Schulhaus in Staaken

1712

Der baufällige Turm der Dorfkirche wird abgerissen und mit dem Neubau begonnen.

01.12.1729

Die Dorfkirche Staaken erhält eine Uhr für 72 Taler .

1760

Durch russische Truppen büßt Staaken 20 Pferde ein.

1790

Staaken hat 208 Einwohner.

1837

27 Jungen und 30 Mädchen werden in der Staakener Schule unterrichtet.

15.12.1846

Eröffnun der Berlin-Hamburger Eisenbahnlinie. Die Trasse führt durch Staakener Gemarkung.

1867

Karl Schulz beginnt seine Lehrtätigkeit in Staaken als Hauptlehrer. 22 Jahre Jahre später hat die Schule 5 Altersklassen mit 320 Schülern und 3 Lehrern.

01.11.1871

Die Berlin-Lehrter-Eisnbahnstrecke wird eröffnet und führt ebenfalls durch Staakener Gebiete.

1874

Staaken kauft ein Grundstück für einen Friedhof am Hahneberg.

1875

In Staaken werden 3 Bronzetassen aus dem jahr 900 v.Chr. ausgegraben.

1882-86

Fort Hahneberg wird errichtet. Es werden 22.864.000 beste Birkenwerderer Backsteine verwendet.

1.12.1885

Staaken hat 1.033 Einwohner, 526 männliche und 507 weibliche.

10.04.1887

Die heutige "Chorgemeinschaft Staaken" wird unter dem Namen "Konrblume" gegründet.

1888

Staaken ist 1.109 ha groß, 208 Haushalte finden sich in 96 Häusern.

07.10.1889

Staaken erhält eine Posthilfsstelle. Am 01.05.1896 wird diese in eine Agentur umgewandelt. Zu finden in der Bahnhofstr. 112a.

1890

Der heutige Brunsbüttler Damm wird errichtet. Die Straßennamen damals lauten Spandauer Straße und Hamburger Chaussee.

1894

Staaken wird wieder selbstständige Pfarrei. Archidiakonus von Jüterbog - Walter Pfausch - wird Staakener Pfarrer.

1897

Die Siedlung Albrechtshof wird in Staaken als 4. Ortsteil gegründet, Altstaaken, Neustaaken, Amalienhof und Albrechtshof. 228 Haushalte in 96 Gebäuden finden sich in Staaken.

1898

Einweihung des zweiten Staakener Schulhaus.

1899

Lehrer Mehldau beginnt in Staaken als Hauptlehrer seine Tätigkeit. Er schreibt eine ausführliche Chronik der Staakener Schule.

15.08.1900

Staaken erhält einen Bahnhof an der Berlin-Lehrter-Eisenbahnlinie, Kosten 4.000 Mark und Bereitstellung des Bauplatz. Die Maschinenbaufirma Schwarzkopff übernimmt die Hälfte der Kosten, da sie in der Nähe Fabrikanlagen errichten will.

02.06.1902

Gründung der freiwilligen Feuerwehr Staaken.

1903-11

Bau der Döberitzer Heerstraße von Berlin nach Böberitz. Staaken gewährt für den Ausbau einen Zuschuß von 30.000 Mark.

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