Laut berichten der Polizei wurde das Bürgerbüro der Spandauer CDU in der Nacht vom 28. auf den 29. Januar mit roten Farbbeuteln bombadiert. Die Fasade des Haus im Hohen Steinweg wurden gegen 3:25 Uhr von noch unbekannten verschandelt. Derzeit ermittelt der Staatsschutz wegen Sachbeschädigung. Es wurden in gleicher Farbe Parolen gegen den Bunderwehreinsatz in Afghanistan an die Fassade geschmiert.
In einer eMail an Kai Wegner – Spandauer Abgeordneter und Vorsitzender der Berliner Landesgruppe in seiner Fraktion – bekennen sich die Täter zu diesem Anschlag. Kai Wegner äußert sich wie folgt dazu:
Ich verurteile den feigen Anschlag auf mein Wahlkreisbüro aufs Schärfste. Gewalt und Extremismus sind keine Mittel der politischen Auseinandersetzung. Über die Auslandseinsätze der Bundeswehr kann man kontrovers diskutieren. Entscheidungen über Bundeswehrmandate sind für mich persönlich mit die schwersten Entscheidungen, die ich zu treffen habe.
Anschläge, wie der auf mein Wahlkreisbüro heute Nacht, sind das Resultat, wenn nicht alle Parteien sich eindeutig von Gewalt und Extremismus distanzieren und dies als Mittel der politischen Auseinandersetzung unumstößlich ausschließen. Erst am vergangenen Montag verteilte die Grünen-Politikerin Canan Bayram im Berliner Innenausschuss Flugblätter, auf denen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Räumung des Wohnhauses Liebigstraße 14 in Friedrichshain zu “direkten Aktionen” aufgerufen wurde. Damit meinen die Autoren meistens Gewalt und schreiben sogar: „Wir appellieren schon lange nicht mehr, wir drohen.“. Auch DIE LINKE hat sich bis heute nicht klar von gewaltbereiten Gruppen zum Beispiel bei den Maidemonstrationen distanziert. Gewaltfreie Diskussionen sind jedoch Grundlage unserer Demokratie.
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Den Anschlag verurteile ich. Habe ich ja schon auf Facebook geschrieben. Aber das jetzt mit den heutigen Aktionen in der Liebigstraße und den Grünen bzw. Linken in Verbindung zu bringen… Das hört sich eher nach den Verschwörungstheorien von irgendwelchen Aluhutträgern an.
Uwe
Hallo Herr Abel,
bitte lesen Sie das Statement von Kai Wegner genau. Er bringt den Anschlag eben nicht mit den heutigen Vorkommnissen in die Liebigstraße in Verbindung, sondern nur mit der Grundhaltung einiger Abgeordneter der Grünen und der fehlenden Gewaltdistanzierung der LINKEN.
Viele Grüße
Thorsten Schatz
Wenn es Herrn Wegner so schwer fällt, warum entscheidet er dann nicht dagegen sondern unterzieht sich dem Zwang von Muttis Partei.
Eh, und nicht wieder diese Sprüche es steht niemand unter Druck oder unter Zwang, das könnt ihr irgendeinem erzählen der den Politikern noch glaubt, denn ich glaube der Mövenpick Regierung und ihren Lakeien schon lange nicht mehr.
Das der Anschlag nur von Sympathisanten aus dem Linken Lager kommen kann, steht ausser Frage.
Wow!
Spandau als Keimzelle des politischen Widerstands? Wer hätte das gedacht?
Inhaltlich gute Reaktion von Kai Wegner, der so auch mal wieder in’s Gespräch kommt.
LG Urban Thinking