Antworten der Spandauer Bürgermeisterkandidaten

Es ist wie mit der Deutschen Bahn – Verspätungen. Ich habe es erst heute geschafft den Artikel mit den Antworten der Bürgermeisterkandidaten für Spandau, Herr Kleebank für die SPD und Herr Röding für die CDU, online zu stellen.

Beide Kandidaten haben von mir identische Fragen erhalten und wie folgt darauf geantwortet:

Vielen Dank, dass Sie sich zu Beginn des Neuen Jahres Zeit genommen haben und uns für ein kleines Interview zur Verfügung stehen.

CR: Ja, sehr gerne!

Ich gratuliere Ihnen zu einem hervorragenden Ergebnis zur Wahl des Bürgermeisterkandidaten.
Ihre politische und berufliche Laufbahn ist ja bekannt. Aber wer ist Carsten Röding wirklich? Beschreiben Sie sich doch einmal in zwei, drei kurzen Sätzen.

CR: Ich war schon immer und bin immer noch an den Dingen, die um mich herum passieren interessiert, möchte mitgestalten und mag es gar nicht, wenn man wie selbstverständlich nur konsumiert.

Außerdem bin ich Spandauer mit Leib und Seele und lebe einfach gerne hier mit meiner Frau, die nach Spandau ziehen durfte oder musste und unseren beiden Kindern.

In Ihrer Kandidatenantrittsrede sprachen Sie von großen Fußstapfen, die die Bürgermeister Salomon und Birkholz hinterlassen haben. Welche empfinden Sie dort als Größte?

CR: Konrad Birkholz und Werner Salomon sind und waren unabhängig von ihrer parteipolitischen Heimat Bürgermeister für alle Spandauer. Das ist ein großer Anspruch, das sind große Fußstapfen…

Am 27.11. sprachen Sie Konrad Birkholz unter anderem mit „Du bist Du“ direkt an. An welche Eigenschaften denken Sie dabei als erstes?

CR: An seine Bürgernähe und seine Fähigkeit, unterschiedlichste Menschen zu begeistern und zu überzeugen.

In meiner Rede vor dem CDU-Kreisparteitag habe ich es so formuliert: „Du interessierst Dich für die kleinen und großen Sorgen und Probleme Deiner Nachbarn. Du bist tief in Spandau verwurzelt. Du stellst die Spandauer Interessen in den Mittelpunkt Deines Handelns. Du erkennst Probleme, aber auch Potenziale und Perspektiven… Und das verbindet uns sehr !“

Drehen wir das Wortspiel doch einmal um. Was würden Sie unter dem Ausspruch „Carsten ist Carsten“ verstehen?

CR: Wenn Sie meine guten und schlechten Eigenschaften meinen, dann beurteilen diese besser andere… Ich würde behaupten, dass Geduld und „mal Abschalten“ (noch) nicht meine größten Stärken sind und ich war sehr glücklich über die Charakterisierung durch unseren Bürgermeister Konrad Birkholz, der meint, dass ich „fleißig, charakterfest, ideenreich und durchsetzungsstark bin“ und „ das Herz am richtigen Fleck habe“.

Ansonsten versuche ich möglichst vieles miteinander zu verbinden, z.B. Zeit mit der Familie und Sport – so fahren wir gerne Rad, auf den tollen neuen Radwegen  im Bullengrabengrünzug oder entlang der Havel oder im Spandauer Forst. Wir fahren auch gerne Ski und tanzen. Sich in der Natur zu bewegen macht fit und den Kopf frei. Beim Laufen habe ich schon viele Dinge, an denen ich mitgestalten durfte, erlaufen, aber auch das ein oder andere Problem aus ganz anderem Blickwinkel entdeckt.

Dinge zu bewegen, zu gestalten, das habe ich sicherlich auch aus meiner Tätigkeit als Architekt beibehalten.

Herr Birkholz wurde vor kurzer Zeit von der SPD als „Inbegriff des Bürgermeisters der Zitadellenstadt“ umschrieben. Eine Eigenschaft ist dabei sicherlich seine Bürgernähe gewesen. Ich selbst durfte noch vor meiner „Einbürgerung“ in Spandau erleben, wie er einem orientierungslosen Touristen den Weg nannte und noch den einen und anderen Geheimtipp dazu verriet. Werden Sie diese Eigenschaft ebenfalls leben oder sieht ihre Bürgernähe anders aus?

CR: Dem ein oder anderen Touristen oder auch im Rathauses hilflos  „Gestrandeten“ habe ich auch schon den Weg weisen können – mittlerweile kenne ich mich nicht nur in Spandau, sondern auch im Verwaltungsdschungel ganz gut aus, das kann helfen…

Zur Bürgernähe gehört für mich aber vor allem zuzuhören, sich für Anliegen wirklich zu interessieren und ehrlich zu sagen, was geht und was nicht geht.

Wie hat Ihre Familie Ihre Kandidatur aufgenommen? Ihre Frau und Kinder kennen ja schon den engen Zeitplan, den die Politik mit sich bringt. Als erster Stadtrepräsentant wird dieser Zeitplan sicher noch enger.

CR: Das war eine ganz schwierige Entscheidung für die ganze Familie – alle wissen, dass die Zeit, die wir haben und die wir uns auch in Zukunft nehmen (Sonntag ist und bleibt Familientag!) noch intensiver genutzt und genossen werden muss. Und wir haben glücklicherweise zwei ganz liebe und aktive Omas…

Meine Kinder wissen aber auch, dass das, was ich tue, immer auch für viele Menschen etwas Gutes bringen soll – das haben sie zum Beispiel bei unseren vielen Aktivitäten für bessere Kinderspielplätze selbst schon miterlebt.

Nachdem Ihre Kandidatur feststand haben Sie die Onlinewelt gesucht. Facebookprofil und Webseite sind ja noch ganz frisch. Wie empfinden Sie diese Medien? Kann man ohne Online-Netzwerke die Jugend noch erreichen? Und wie wichtig sind auch die Onlinemedien für einen Bürgermeister(-kandidaten) zum Kontakt zur Wirtschaft?

CR: Netzwerke und Online-Kontakte sind wichtig und werden immer wichtiger – sie ersetzen aber nicht das persönliche Gespräch. Und deshalb gilt: Das Eine tun ohne das Andere zu lassen.

Gehen wir einmal auf Gedankenreise: Tag eins als Spandauer Bürgermeister, was werden Sie tun?

CR: Darüber mache ich mir erst Gedanken, wenn es soweit ist – ich finde, das gebietet der Respekt vor den Spandauer Wählerinnen und Wählern.

In der Antrittsrede sprachen Sie von Spandau FIT wobei F für Familien stärken, I für Investitionen stärken und T für Teilhabe stärken steht. Können Sie Beispiele nennen, wie das in der Praxis aussieht?

CR:

Familien stärken heißt Bildungs- und Freizeitangeboten zu erhalten und zu verbessern, aber ohne Geld zu verschwenden. Wir haben beispielsweise in den letzten Jahren mit unserem Projekt „Raum für Kinderträume“ in Partnerschaft mit ehrenamtlichen Spielplatzpaten und Partnern aus der Wirtschaft schönere, sichere und saubere Spielplätze geschaffen.

Investitionen stärken heißt sich einzusetzen für gute Rahmenbedingungen für Bildung, Sport, Grün und Straßen, auf denen nicht nur Schneckentempo gilt und Investitionen von mittelständischen Unternehmen unterstützen wie Florida-Eis, die Dank unserer Arbeit weiterhin in Spandau produzieren werden.

Teilhabe stärken heißt, dass alle Spandauer unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und Bildung Mitmachen können, wollen und sollen. Wir haben uns z.B. nicht damit abgefunden als die Post in der Adamstraße in ein Geschäft mit mehreren Eingangsstufen einziehen wollte. Jetzt wird immerhin eine Rampe gebaut, damit auch Menschen mit Rollatoren, Rollstuhl oder Kinderwagen die Angebote wahrnehmen können.

Ihr Gegenkandidat ist ja politisch kaum bekannt. Sehen Sie das eher als Vor- oder Nachteil für Ihre Kandidatur?

CR: Man muss in erster Linie selbst überzeugt sein und überzeugen – mit eigenen Ideen, Problemlösungskompetenz sowie Erfahrung und sich nicht mit und an anderen vergleichen.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an Herrn Kleebank?

CR: Ich kenne Herrn Kleebank leider noch nicht – wenn wir eine Tasse Kaffee oder Tee zusammen getrunken haben, weiß ich vielleicht ein wenig mehr – er ist jedenfalls herzlich eingeladen.

Vielen Dank für diese Interessanten Antworten. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Kandidatur. Haben Sie noch abschließend ein paar Worte die Sie den Lesern dieses Interviews mitgeben wollen?

CR: Mir ist wichtig, dass sich die Spandauerinnen und Spandauer für ihren Bezirk, für ihren Lebensmittelpunkt interessieren. Dazu gehört, dass sie in SPANDAU mitMACHEN können und wollen und dazu gehört dann auch am 18. September zur Spandau-Wahl zu gehen, egal wem man seine Stimme gibt.

Wenn Sie, liebe Leserin , lieber Leser, sich für mich und die CDU in Spandau entscheiden, weil sie meinen, dass man mit uns gemeinsam am besten SPANDAU fitMACHEN kann, dann würde mich das natürlich freuen…

Vielen Dank, dass Sie sich zu Beginn des Neuen Jahres Zeit genommen haben und uns für ein kleines Interview zur Verfügung stehen.

Ich gratuliere Ihnen zu einem überzeugendem Ergebnis zur Wahl des Bürgermeisterkandidaten.
Viele haben sich außerhalb der SPD als Ihr Name als Kandidat gefallen ist gefragt „Wer ist das eigentlich?“. Können Sie uns in zwei, drei Sätzen kurz Beschreiben, wer Helmut Kleebank ist?

Die Namen Salomon und Birkholz sind ja mit Spandau geradezu verwurzelt und hinterlassen große Fußstapfen, die der neue Bürgermeister für Spandau erst einmal füllen muss. Welche dieser Fußstapfen empfinden Sie als Größte?

Es gibt ja den Ausspruch „Du bist Du und ich bin ich“. Was würden Sie unter „Helmut ist Helmut“ verstehen?

Herr Birkholz wurde vor kurzer Zeit von der SPD als „Inbegriff des Bürgermeisters der Zitadellenstadt“ umschrieben. Eine Eigenschaft ist dabei sicherlich seine Bürgernähe gewesen. Ich selbst durfte noch vor meiner „Einbürgerung“ in Spandau erleben, wie er einem orientierungslosen Touristen den Weg nannte und noch den einen und anderen Geheimtipp dazu verriet. Werden Sie diese Eigenschaft ebenfalls leben oder sieht ihre Bürgernähe anders aus?

Wie hat Ihre Familie Ihre Kandidatur aufgenommen? Als erster Stadtrepräsentant wird ihr Kalender sicherlich sehr eng.

Nachdem Ihre Kandidatur feststand haben Sie die Onlinewelt gesucht. Facebookprofil und Webseite sind ja noch ganz frisch. Wie empfinden Sie diese Medien? Kann man ohne Online-Netzwerke die Jugend noch erreichen? Und wie wichtig sind auch die Onlinemedien für einen Bürgermeister(-kandidaten) zum Kontakt zur Wirtschaft?

Gehen wir einmal auf Gedankenreise: Tag eins als Spandauer Bürgermeister, was werden Sie tun?

Sie sprachen zu Ihrer Wahl als Bürgermeisterkandidat davon, den sozialen Zusammenhalt in Spandau zu stärken. Können Sie diese Aussage mit etwas Leben füllen und erläutern, wie das in der Praxis aussehen soll?

Ihr Gegenkandidat ist ja politisch schon seit einigen Jahren präsenter. Sehen Sie das eher als Vor- oder Nachteil für Ihre Kandidatur?

Welche Eigenschaften schätzen Sie an Herrn Röding?

Vielen Dank für diese interessanten Antworten. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Kandidatur. Haben Sie noch abschließend ein paar Worte die Sie den Lesern dieses Interviews mitgeben wollen?

HK:

So unbekannt wie Ihnen bin ich übrigens vielen Spandauerinnen und Spandauern nicht: Als Lehrer und nun auch Schulleiter haben mich viele Menschen im Bezirk kennen gelernt und sie wissen, dass ich auf Ihrer Seite bin.

Ich kenne ihre Probleme und Sorgen ganz hautnah und finde es großartig, dass ich nun auch die Chance habe, all die Erfahrung und das Wissen in die anstehenden politischen Entscheidungen im Bezirk einzubringen.

Die SPD macht eben ernst mit Bürgernähe: Sie hat mit mir einen Kandidaten aufgestellt, der in Spandau aufgewachsen und zur Schule gegangen ist und der eine Lehre zum Krankenpfleger absolviert und in Spandau in der Nervenklinik gearbeitet hat. Nach dem Studium habe ich in Spandau wieder gearbeitet, unter anderem an demselben Gymnasium, an dem ich einst mein Abitur abgelegt habe (Kant-Gymnasium).

Da sind natürlich Vorbilder wie Bürgermeister Bodin  und Salomon prägend, aber jede Zeit braucht ihre eigenen Antworten und ich freue mich darauf, um das Vertrauen der Spandauerinnen und Spandauer  zu kämpfen und dann die Dinge anzupacken: Wir brauchen Zusammenhalt in Spandau, in allen Ortsteilen muss gute Infrasturktur auch in Zeiten knapper Kassen erhalten werden, das Job-Center wird zur Chefsache und die Wirtschaftsförderung werde ich aus dem Dornröschenschlaf aufwecken. Denn nur mit neuen, guten Jobs, von denen die Menschen auch leben können, kann auch der Aufschwung nach Spandau kommen. Da hat der Bezirk Möglichkeiten gehabt – und nicht genutzt. Das will ihn ändern.

Ach, und noch eine Bemerkung zum Schluss: es ist doch eine Selbstvständlichkeit, jemandem freundlich den Weg zu erklären. Das halte ich genauso wie Herr Birkholz, auch nach der gewonnenen Wahl.

www.carsten-roeding.de www.kleebank.de

Ich danke beiden Herren für Ihre Antworten und würde mich freuen, wenn Sie für ein weiteres Interview in dem es um Spandaus politische Themen geht wieder zur Verfügung stehen.

15 Comments

  1. Karl Heinz sagt:

    Wird ein anderer Kandidat noch da sein oder sind es Herr Röding und Herr Kleebank die beiden für Spandau die kandidieren?

    • Sven sagt:

      Es wird sich auf diese beiden als Kandidaten für Bürgermeister beschränken. Natürlich haben auch weitere Parteien Spitzenkandidaten für die BVV. Dafür müssten diese aber die Mehrheit bei der Wahl erhalten.
      Folgende Parteien haben bereits (mir gegenüber) signalisiert, dass sie in Spandau mit Ziel einer Beteiligung in der BVV anterten werden:
      CDU, SPD, GAL, FDP, Die Grauen (Panther), Die Linke, Piratenpartei.
      Ob es weitere Parteien gibt die ernsthaft antreten ist mir nicht bekannt. Die nächsten Interview-Fragen werden dann – da nicht personenbezogen – an diese Parteien gehen.

      • Karl Heinz sagt:

        Und wer wird für GAL, FDP, Die Grauen (Panther), Die Linke und der Piratenpartei da sein? Steht das schon fest?

        • Sven sagt:

          Genau sagen kann ich das noch nicht, wenn meine Wünsche – die sich auf Piraten und GAL beschränken – erfüllt würden, für die Piraten Emilio Paolini und für die GAL Christoph Sonnenberg-Westeson. Ob das so kommt steht auf einem anderen Blatt.

  2. Ohne hier eine Stellungnahme für oder gegen eine bestimmte Partei in Spandau abgeben zu wollen, empfinde ich die Antworten des CDU Bezirksbürgermeisterkandidaten Carsten Röding erhellender und aussagekräftiger, als die des SPD Bezirksbürgermeisterkandidaten Helmut Kleebank. Beiden möchte ich die Führungsqualität nicht absprechen, allerdings scheint Herr Kleebank für viele Bürger noch ein recht ungeschriebenes Blatt zu sein. Auch wenn Herr Röding als derzeitiger Baustadtrat in Spandau mit seinen Amtsentscheidungen sicher nicht immer bei allen Spandauern auf Gegenliebe stieß, so muss man ihm dennoch die Dialogfähigkeit und sein Bemühen um Kompromisse zu Gute halten. Nicht jede Entscheidung in der Politik wird 100 % Zustimmung durch alle Bürger erhalten können, dies gilt für die SPD und die CDU, aber auch für alle anderen Parteien gleichermaßen. Da ich Herrn Kleebank nicht persönlich kenne, kann ich mich hier nur über Herrn Röding äußern. Sicher ist er ein geeigneter Kandidat, der über lange Erfahrungen im Bezirk und im Rathaus verfügt. Er hat entsprechende Sachkompetenz und kann auf sein gutes Netzwerk im Bezirk vertrauen. Er ist sehr engagiert und immer gesprächsbereit.
    Als Bürger der Wilhelmstadt, wünsche ich mir von beiden Kandidaten, als mögliche zukünftige Bezirksbürgermeister eine gute, transparente, zeit- u. bürgernahe, sowie offene Zusammenarbeit mit allen Spandauern und auch mit der AG Meine-Wilhelmstadt. Dies wünsche ich mir insbesondere im Hinblick auch auf den für Mitte Februar erwarteten Senatsbeschluss, große Teile der Wilhelmstadt zum Sanierungsgebiet zu erklären und der dann notwendigen Beteiligung der Wilhelmstädter Bürger und Gewerbetreibenden, an den zu beschließenden Maßnahmen.
    In diesem Zusammenhang erlaube ich mir, (ohne in das Auswahlverfahren eingreifen zu wollen), zwei „Wunschkandidaten der AG Meine-Wilhelmstadt“ als zukünftige Sanierungsbeauftragte zu erwähnen. Diese sind Dipl. Ing. Andreas Wilke vom Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement – KoSP GmbH, der auch die vorbereitende Untersuchung auf das zukünftige Sanierungsgebiet Wilhelmstadt leitete und stets um eine gute Zusammenarbeit mit der AG Meine-Wilhelmstadt bemüht war und Dipl. Ing. u. Architekt Andreas Wunderlich von dem Berlin-Brandenburgischen Unternehmen, der Brandenburgischen Stadterneuerungs GmbH (BSG mbH), der über langjährige Erfahrungen als Sanierungsbeauftragter, sowie über weltweite Erfahrungen in dem Bereich der präventiven Fassadengestaltung im öffentlichen Raum verfügt. Herr Wunderlich als ehemaliger Wilhelmstädter (gebürtiger Spandauer und hier in Spandau lebend) gewährte zudem der AG Meine-Wilhelmstadt einen ausführlichen Einblick in seine Arbeit als Sanierungsbeauftragter in das Quartiersmanagement Reuterkiez und in das Programm Aktive Stadtzentren (welches auch für die Wilhelmstadt vorgesehen ist) bezogen auf seine diesbezügliche Arbeit für die Karl-Marx-Straße in Neukölln.
    Für uns als Wilhelmstädter werden die nächsten Jahre sehr entscheidend und ausschlaggebend, umso mehr ist eine Unterstützung vor Ort durch den zukünftigen Bezirksbürgermeister von größter Bedeutung. [...]gekürzt
    Thomas Claudius
    AG Meine-Wilhelmstadt

  3. Kein Kommentar sagt:

    Seit auf der Seite der AG Meine Wilhelmstadt die Umfrage gestartet wurde, wen sich der Wilhelmstädter als neuen Bezirksbürgermeister wünscht, frage ich mich, wer denn wohl Herr Kleebank sein mag. Bei meinen Recherchen landete ich hier und lauerte darauf, dass nunmehr endlich die Fragen beantwortet werden.
    Tja, was soll ich sagen. Öffentlichkeitsarbeit ist keine Glücksache und wenn Herr Kleebank meint, es würde völlig ausreichen, ein paar Eltern an irgendeiner Schule ins Auge geblickt zu haben, muss ich ihm erheblich widersprechen. Nein, Herr Kleebank, das genügt längst nicht! Denn Spandau ist groß, die Schule, an der Sie unterrichten, vergleichsweise klein. Die Welt der Politik ist eine andere Welt und ich habe meine Zweifel, dass Sie in diese Welt passen.
    Übrigens: Ich habe immer noch nichts über Herrn Kleebank erfahren. Setzen, Thema verfehlt, sechs!

  4. Ich hatte mir erhofft, etwas vom großen Unbekannten der SPD zu erfahren. Doch das ist dürftig, was Herr Kleebank da schreibt. Auf konkrete Fragen sollten auch konkrete Antworten kommen … das müßte er als Lehrer doch auch von den Schülern fordern – oder? Meine Entscheidung zur Wahl ist daher klar und eindeutig gefallen: Stadtrat Carsten-M. Röding muss neuer Bürgermeister von Spandau werden.

  5. Amtsschimmel sagt:

    Nun sind sie da die Antworten und was sagen uns die Kandidaten, im Fall von Herrn Kleebank nicht gerade sehr viel.
    Was habe ich jetzt von Ihm erfahren, im Grunde genommen gar nicht´s, ich bin genau so schlau wie vorher.
    Nein Herr Kleebank, war mir vorher nicht bekannt und jetzt auch nicht.
    Und nach einigen Fragen im Bekanntenkreis wozu ein paar alt Kladower gehören, ist er da auch relativ unbekannt.

    Ich, als alter Soz erwarte von dem Bürgernahen Kandidaten, das er sich etwas besser positioniert und auch nach außen besser darstellt, aber das ist nichts halbes und nichts ganzes was Herr Kleebank da abliefert.
    In diesem Falle kann ich nur Herrn Abel zustimmen, auch mir fällt das nicht leicht, ich bin kein Fan von Muttis Partei aber Herr Röding kommt Bürgernäher und Sympatischer rüber als Herr Kleebank.

    Wenn man schon Fragen gestellt bekommt dann sollte man sie auch beantworten und nicht versuchen dem auszuweichen indem man gar nicht antwortet oder nur zusammenhangloses Zeug erzählt.
    Anscheinend ist es bei der SPD in Spandau noch nicht angekommen, heute gewinnt und verliert man Wahlen im Netz.
    Aber vielleicht will Herr Saleh ja die Wahlen in Spandau gar nicht gewinnen, deshalb dieser unbekannte Kandidat.
    Im Falle einer Kandidatur von Herrn Matz wäre das ganze wohl etwas anders gelaufen, da hätte die CDU wohl ein paar Probleme bekommen, was mir persönlich besser in den Kram gepasst hätte.

    Schaun wir mal, ich denke nicht das die SPD hier großartig was reißen wird.

  6. Switcher sagt:

    Ich danke erstmal Sven für die Veröffentlichung der Antworten. Ich glaube, ich kann diesmal Briefwahl machen, weil für mich der zukünftige Bürgermeister feststeht. Herr Kleebank ist definitiv die falsche Wahl. Warum?
    1. Er hat sich aufgrund seiner Antworten selbst disqualifiziert.
    2. Soweit ich weiss ist er Schulleiter an der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Diese Schule war schon zu meiner Schulzeit verschrien und ist es immer noch. Wenn er Spandau so führen möchte wie seine Schule, dann können wir uns auf etwas gefasst machen.
    3. Das ist allerdings persönlich und ich kann mich auch irren; aber ich traue niemanden, der in der Nervenklinik Spandau gearbeitet hat. Ich selbst war vor 15 Jahren dort Zivildienstleistender und weiss leider nur zu gut, wie dort gearbeitet wurde und die Pflegekräfte waren und auch später wurden.

    Deshalb gibt es für mich nur eine Wahl: Carsten Röding

  7. Vielen Dank für die Veröffentlichung der Antworten.

    Ich finde, die sprechen für sich. Lustloser kann man nicht antworten, Herr Kleebank. Dank Ihnen weiß ich nun was Bürgernähe ausmacht: man muss in Spandau aufgewachsen, hier zur Schule gegangen und auch hier gearbeitet haben. So so. Ich dachte immer, dass Bürgernähe etwas anderes ist.

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