Wie schon in den vergangenen Wochen schreib ich mal wieder über das Jugendamt. Es geht dabei um die Hilfen zur Erziehung, Gelder also, die Hilfebedürftigen Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt. Frau Meys als zuständige Jugendstadträtin konnte keine Zahlen liefern die die Ausgaben dazu belegt. Es geht also um den Bereich Controlling.
Am 10.12.2010 verbreitete die SPD eine Pressemitteilung, in der Bezug genommen wurde auf die Konzequenzen die Bezirksbürgermeister Birkholz ankündigte. U.A. ist zu lesen:
Natürlich muss geprüft werden, wo gespart werden kann, aber das darf nicht auf dem Rücken der Hilfebedürftigen geschehen.
Verehrte Verantwortliche der SPD, versteht ihr auch, wenn man euch etwas sagt? Oder lest ihr gar nicht komplett und reagiert nur auf Schlagworte? Oder wollt ihr jetzt schon eine Schlammschlacht beginnen für die Wahlen im September 2011?
Ich versuch es euch mal ganz einfach zu erklären, so hat es sogar mein Sohn verstanden:
Jeder Berliner Bezirk hat für verschiedene Bereiche Verantwortliche, die nennt man Stadtrat. Den gibt es für Bauen – z.B. Straßen – für Soziales – also u.A. Gesundheit – und den gibt es auch für Jugend und Familie. Für den Bereich Jugend ist in Spandau Frau Meys verantwortlich.
Jetzt gibt es von Land Berlin Geld für Kinder und Jugendliche denen es nicht so gut geht, weil – aus welchen Gründen auch immer – kein Geld für die Kinder zur Verfügung steht. Das ist auch gut so. Damit jetzt aber nicht jeder wild mit Geld von der Stadträtin “beworfen” wird sondern nur die Geld bekommen, die das auch wirklich verdienen, muss man aufschreiben, wer Geld bekommt. Das ganze nennt man Controlling. Das gibt es auch in jeder Firma, da guckt man genau hin, was mit dem Geld passiert. Ist dann ja auch das Vermögen der Firma und nicht fremdes Geld was man verschleudern kann.
Da aber der Mitarbeiter, der hätte aufschreiben sollen, wo das Geld landet geschludert hat und jetzt nicht nachweisen kann wo und wie und was, sind die Verantwortungsbewussten ärgerlich. Das merken auch die Mitarbeiter von Frau Meys. Die werden von dem Streß krank. Damit das nicht mehr vorkommt bekommt Frau Meys nun kompetente Unterstützung. Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz hat nun entschieden, dass der bisherige Leiter des Sozialamtes Thomas Fischer ab Januar neuer Jugendamtsdirektor wird.
Herr Fischer hat schon in anderen Bereichen gezeigt, dass er kompetent ist und seine Arbeit ordnungsgemäß erledigt. Der ist nun auch Mitarbeiter von Frau Meys und leitet nun ersteinmal das Jugendamt. So sollen die anderen Mitarbeiter wieder Vertrauen fassen und Spaß an ihrer Arbeit bekommen. Und zusätzlich soll ein Controlling her, dass die gerechtfertigten Ausgaben der Hilfe zur Erziehung belegt und somit die Ausgaben auch tatsächlich legitimiert.
Mein Sohn hat es bis hierher verstanden. Sie auch?
Fazit:
Konsequentes Handeln, damit die wichtigen Personalbesetzungen im Jugendamt qualifiziert ausgefüllt sind. Gleichzeitig Nachhilfeunterricht für Bezirksstadrätin Meys, bleibt zu hoffen, dass sie diese auch annimmt.

das jugendamt berlin hat in berlin den schlechtesten ruf – wegen inkompetenz, schlamperei, sexueller diskriminierung von vätern usw.
das wohl von kindern spielt für die mitarbeiter des jugendmates keine rolle und bisher wurden rechtsbrüche der mitarbeiter von ursula meys gedeckt – und auch von konrad birkholz.
die geduld der buerger ist auch in dieser angelegenheit am ende. einen staat, dessen “staatsdiener” mehrheitlich dumm, faul, korrupt und kriminell sind, braucht niemand…