DSDNWFF!

Juli 28, 2010 in Fundstücke, Tracker von Sven

Mein Freund Uwe hat in seinem Blog über den Gesichtsverlust von Facebook geschrieben. Dabei ein wirklich sehenswertes Video für alle, die mal ganz simpel sehen wollen wie Facebook funktioniert, wie sich Facebook finanziert.

Hier noch meine Antwort dazu:

Facebook = Book about Faces

Mal ehrlich? Hast du je geglaubt, dass irgendein Byte was du ins Internet geschrieben hast sicher ist? Hast du je geglaubt, dass nicht in der Sekunde wo du dich bei Xing, Facebook, … zig Unternehmen über deine Daten verfügen konnten?

Wenn nicht du, etliche Kids sicherlich – Bilder, Erlebtes was man nur seinen “Freunden” (und diesmal meine ich Freunde in seiner ursprünglichen Bedeutung) mitteilt wird dort der ganzen Welt offenbart.

Freunde – das ist doch nur noch ein Begriff für Leute, die sich über das Internet mit mir verknüpft haben.
Ich bin gespannt wann die Initiative DSDNWFF startet.

Was DSDNWFF! sein soll? DeutschlandSuchtDasNeueWortFürFreund!
Aber zurück zum Thema. Wer nicht weiß, wie die ganzen “Sozialen” Netzwerke funktionieren sollte die Finger davon lassen. Soziale Netzwerke sind nichts anderes als Werbeplattformen, wer das nicht wahr haben mag, sollte sich mal Fragen woher soviele ungewollte Anrufe, Mails und Werbebriefe kommen.

SPAM

Ansonsten hilft bei sowas immer ein SPAM-Postfach was man angeben kann. Oder wenn man eine eigene Domain hat, einfach mal für jede Plattform eine eigene Mail-Adresse generieren. Es ist spannend, von wem alles auf dieser Mailadresse gepostet wird. Über meine Adresse für Yahoo kommen Werbungen für Gewinnspiele. Facebook hat meine Adresse an Autohäuser verteilt – vielleicht weil ich mal geschrieben habe, dass ich mich nach einem neuen Wagen umschaue.
Das beste an diesen Mail-Adressen ist aber, man kann sie einzeln für jedes Netzwerk abstellen …

Anrufe

Auch gegen Anrufe kann man sich wehren. Kennt ihr Frank? Bei mir geht nämlich Frank ran. Frank bietet den Service, dass man seine Telefonnummer angeben darf. Und Frank geht immer nett ran. Tolle sache.

Post

Bei postalischer Werbung ist das etwas schwieriger. Aber auch hier freut sich mein Briefträger ständig darüber, dass ich Post an den Absender zurückgehen lasse und die Annahme verweigere. Das ist zwar etwas aufwendiger und der Postbote fragt sicherlich auch mal wieso soviel Post zurück geht, aber was solls? Ist ja sein Job – und amüsiert hat er sich auch darüber.

Und zu guter Letzt

… Transparenz und Datenschutz. Es soll Parteien geben, die sich den Datenschutz auf die Fahne geschrieben haben. Toller Vorsatz. Erinnert nur in einigen Zügen eher an Anarchien. Tolle Idee, Anarchien waren schon immer sehr produktive Gesellschaften *hust*. Und das beste ist, von gleicher Seite wird Transparenz gefordert. Soll sich auf die Arbeit der Partei beziehen. Guter Witz. Vor allem wenn man dann von Mitgliedern verlangt persönliche oder geschäftliche Post offen zu legen. Wieso die davon wussten? Wofür gibt es Mailinglisten? Nun aber Schluss mit dem Mist von damals. Schlussstrich drunter und bei einer richtigen Partei (da wo man wenigestens von Politik sprechen kann) eingetreten. Hier freut man sich übrigens noch über Spendengelder und hat nicht Angst davor …