Spandau ist schön I

… wenn man weiß wo.

In Staaken, besser gesagt in West-Staaken beginnen wir unsere “Spandau ist Schön”-Tour. Kommt man von Westen in Berlin an und biegt dann vor McD. links ab auf den Nennhauser Damm sieht man schon bald die Stelle, wo eigentlich mal die Zeppelinhalle entstehen sollte. Jetzt geht immerhin eine Straße zum Brunsbüttler Damm - ganz am Ende wo Deutschlands größtes Solarkraftwerk entstehen sollte. Wenn ich gestern das Schild richtig gelesen habe kommt statt dieser beiden großartigen Ideen ein weiterer Baumarkt dort hin, noch ein Biber in Spandau.

Altes Gaswerk im Gewerbegiebt Brunsbüttler Damm

Altes Gaswerk an der Bahntrasse zwischen Falkensee und Spandau

Also gut, fahren wir weiter den  Brunsbüttler Damm entlang, links in der Seitenstraße steht das Alte Gaswerk, eine tolle Location zum Fotografieren, schade, dass dort alles weiträumig eingezäunt ist. Weiter Richtung Osten, rechte Hand das alte Krankenhaus, umgeben von hohen Mauern und Stacheldraht, dort wo die Gebäude bis an die Fußwege ragen dicke Metallbleche vor den Fenstern, kein Chance einen Blick ins Innere zu erhaschen. Da wirja gerade “nur” gedanklich unterwegs sind laufen wir trotzdem einmal quer über das Gelände und kommen durch das ehemalige Haupttor an der Schulstraße an. Gehen wir einfach mal links runter, grüßen “mir” freundlich zu wie ich im Garten sitze und erreichen wieder den Nennhauser Damm. Wir biegen links ab und steuern eine derschönsten, kleinen Kirchen in Berlin an. Die Staakener Dorfkirche sticht mit Ihren weißen Mauern hervor, direkt vor ihr sehn wir noch ein Denkmal was an den WWII erinnert. Da wir ja schoneinige Minuten gedanklich unterwegs sind nutzen wir die Gelegenheit und biegen rechts in die Hauptstr. ein. Auf der linken Seite schaukelt das Pferd, also nichts wie rein in die gute Stube (oder ist das Wetter schon gut genug für den Biergarten) und ein leckeres Hefe beim netten Österreicher schlürfen. Den Obstler gibts für Stammgäste zum Schluss noch dazu. Weiter geht’s, der Weg ist nochweit. Die Hauptstr. weiter in Richtung Heerstr. , den Hahneberg sehn wir schon, auch das Einkaufszentrum. Direkt an derKreuzung zur Heerstr. sehen wir auch das- nun endlich an der richtigen Stelle stehende – Schild zur deutsch-deutschen Teilung.

Jetzt wird’s nochmal etwas anstrengender, ab nach oben auf den Hahneberg. Hier treffen wir Herrn Mekas wie er gerade mit Berlins lichtstärkstem Teleskop in die tiefen des Universums schaut. Eine “Etage” höher haben wir eine hervorragende Sicht über Berlin. Nach Nord-Ost schauend entdecken wir die Nikolaikirche, das Rathaus, weiter östlich das Olympiastadion und alles was sonst noch in Berlin in den Himmel “wächst”.

Den Hahneberg verlassen wir wieder, speichern aber ab, wenn Wind ist mit dem Drachen wieder herzukommen und ihn steigen lassen. Wir landen am Weinmeisterhornweg. Perfekt von hier kommen wir weiter auf die B2 in Richtung Süden (oder für unsere Frauen klarer ausgedrückt: Richtung Groß Glienicker See)

Fortsetzung folgt

One Comments

  1. Uwe sagt:

    Spandau ist schön…dreckig! Vollgeschmiert, gammelig, schlimm und verkommen.

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