28. März 2012, kurz vor 17 Uhr, im Rathaus Spandau ist es voll – die Bezirksverordnetenversammlung tritt zusammen und die Zählgemeinschaft aus SPD und GAL will vollenden, was in der vorletzten (einer außerordentlichen) Sitzung eingeleitet wurde: Bürger vom demokratischen Prozess ausschließen. Schön, dass nicht nur die lokale Presse anwesend war, auch die regionale Presse war interessiert ob der Mentalitätswechsel den die Zählgemeinschaft nach der Wahl 2011 proklamierte dem Bürger etwas bringt oder ihm schadet. Die Besuchertribünen waren ebenfalls gut gefüllt.
Ein kurzer Rückblick. Anfang März forderte die CDU Spandau das Spandauer Bezirksparlament auf, keine Entscheidung über die Köpfe der Bürger zur Frage nach einem durchgehenden Wanderweg zu treffen, sondern diesen Antrag zurück in die Ausschutzsitzung zu überweisen. Hier hätte es ein Forum gegeben, in dem auch der Bürger echtes Mitspracherecht gehabt hätte. SPD und GAL wollten genau dieses nicht und argumentierten, dass interessierte Bürger ja in den kommenden Sitzungen Bürgeranfragen stellen könnten. Auf Bürgeranfragen gibt das Bezirksamt Antworten, bei Bürgeranfragen dürfen keine Statements und Meinungen vom Bürger geäußert werden!
Über das leider schon üblich gewordene Muskelspiel stimmten die Abgeordneten gegen eine Überweisung. Am gestrigen Mittwoch nun stimmte die Zählgemeinschaft aus SPD und GAL unterstützt durch den Linken Einzelverordneten für die Enteignung Spandauer Bürger. (weiterlesen …)

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